Kärnten fliegt anders ...

Wir waren die Ersten

Posted by Martin (mische) on 11 Apr 2011
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Nachdem es die ganze Woche Starken Nordwind gab und wir keinen Hang haben der nach Norden Ausgerichtet ist (falls das jetzt einer list, der in Kärnten bzw. Klagenfurt Umgebung einen Nordhang weiß, bitte bei mir melden), haben wir uns entschlossen auf die Gerlitze zu fahren.

Laut Webcam sollten dort oben Windgeschwindigkeiten von bis zu 80km/h und Temperaturen von 8-10 Grad plus sein.
Die Auffahrt gestaltete sich für Wolfi etwas schwierig, denn er musste die Schneeketten auflegen, ich hatte mit meinem Quattro keine Schwierigkeiten (Audi – Vorsprung durch Technik)
Also wir oben ankamen gestaltete sich jedoch das öffnen der Autotüre etwas schwierig denn der Wind war schon recht heftig, aber mit beiden Händen und vollem Körpereinsatz wurde auch das Problem schnell beseitigt.
Den ersten Flug im Jahr 2011 auf der Gerlitze durfte der Mibo Swift absolvieren, und das machte er auch mit Bravur. Ich flog mit meiner Mibo ASW 15 die die heftigen Windböen auch ohne Schwierigkeiten wegsteckte jedoch wären ein bis zwei Kilo Blei kein Nachteil gewesen. Die ersten Landeversuche gestallten sich dann doch etwas Schwierig denn wir versuchten Bergauf, mit heftigen Rückenwind und dann noch auf dem Schnee zu landen. Unsere Fluggeräte machten aber auch das ohne Probleme mit, es schaute zwar jedes Mal aus als würde ein getunter Ski-Doo (Schneemobil, Motorschlitten) mit Vollspeed vorbei fetzen, aber lustig war es trotzdem. Alle weiteren Landungen wurden dann gegen den starken Nordwind also von oben (Gipfelhaus) Richtung Wöllanernock durchgeführt. Das erwies sich als die bessere Variante. Vollspeed-Wolfi war gerade mit dem Schröder Swift unterwegs und wollte zur Landung ansetzen als der Swift von einer starken Windböe erwischt wurde und hinter die Schneestangen in Richtung Westwiese abtrieb, die darauf folgende Landung verlief aber zum Glück an Beschädigungen am Modell. Nach einer kurzen Aufwärmphase im Auto sollten dann doch noch einmal der Salto (Valenta) und die ASH 26 (Paritech) herhalten.
Der Salto wurde natürlich auf seine Vollgastauglichkeit geprüft, das sogenannte „gestochene Eichhorn“ führte der Salto ohne Festigkeitsprobleme durch. Die anschließende Landung war mit voll gesetzten Klappen ein Kinderspiel.
Da aber in der Zwischenzeit der Wind etwas auf Ost gedreht hatte und wir somit fast im Lee standen, Wolfi noch mit der ASH 26 draußen war, musste er mit sehr hoher Geschwindigkeit von unten herauf eine Landung riskieren, und wie´s der Teufel will drehte der Wind genau im Landeanflug wieder auf Nord, Beschleunigte die ASH nochmals und was dann folgte würde ich mal als Filmreif bezeichnen: Die ASH kam wirklich sehr schnell Richtung Schneebedeckter Piste herein, setzte schräg auf und schoss Richtung Schneestangen die in ca. 80m Entfernung standen zu. Wie durch ein Wunder bleib die ASH genau zwischen den Schneestangen liegen.
Nach einer Flugzeit von ca. 2,5 Stunden, ein paar Schrecksekunden und noch fast abgefrorenen Fingerspitzen gaben wir dann aber w.o.

 

 

 

 

 

 

Last changed: 12 Apr 2011 at 09:11

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