Kärnten fliegt anders ...

Monte Vettore - Umbrien

Posted by Martin (mische) on 06 May 2013
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Eigentlich sollte es ein Ausflug der Superlative werden, doch schon vor der Abreise kam der erste Rückschlag. Der uns versprochene Wagen (Mercedes Vito) stand in der Werkstatt und wurde nicht rechtzeitig fertig. Aus diesem Grund wurde der sog. Umbrien Transporter (17 Jahre alter VW Bus) reisefertig gemacht und mit 16 Modellen voll geladen. Alleine das einladen der Modelle am Vortag war schon eine kleine Herausforderung, so mussten XPS u. Sperrholzplatten dem Bus entsprechend angepasst und verlegt werden. Raus kamen dabei 2 Ebenen in denen einmal die Flächen und einmal die Rümpfe verstaut wurden.
 
Abreise war dann um 02.00Uhr morgens in Maria Saal. Laut Navigationssystem sind so um die 775km zu meistern. Die Anfangs aufgetretenden Gedanken dass unser Umbrien-Transporter das nicht durchhalten könnte erwiesen sich nach nur wenigen Kilometern als völliger Blödsinn. Der Transporter lief wie ein Schweizer Uhrenwerk :-) quasi eine Rolex auf der Strasse.
Nach ca. 8,5 Std. Fahrzeit und nur zwei kurzen Pausen, wurde die Hochebene um Castelluccio erreicht. Der erste Anblick war schon einmal genial. Das Wetter sah auch sehr vielversprechend aus.
Nach kurzem vertreten der Beine und dem einchecken ging es auch schon weiter Richtung Startstelle.
 Da aber die Windverhältnisse nicht gerade von Vorteil waren wurde zuerst einmal mit den motorisierten Geräten und natürlich mit der Mini Elli geflogen. So konnten wir uns auch ein wenig auf den Berg einstellen und das landen schon einmal ein bisschen üben.
Gegen späten Nachmittag änderte sich dann die Windrichtung und wir wechselten die Startstelle (Ostseite). Leider war der Wind nur sehr schwach und Thermisch ging auch fast gar nichts, sodass wiederum nur mit der Mini Elli geflogen wurde.
Da aber der Hunger auch immer größer wurde entschlossen wir uns sämtliche Modelle wieder einzupacken und essen zu gehen bzw. zu fahren. Das kleine Restaurant (Ristorante Tipico con Alloggio) mitten am Hügel von Castelluccio war schon was besonderes, der Spezialkellner ( OOkay :-)  ) bemühte sich extrem, uns sämtliche Köstlichkeiten aus der Region schmackhaft zu machen. Sogar der Grappa aus der Region war sehr gut sodass wir die Finger nicht davon lassen konnten J
Leider war der Donnerstag so verregnet dass wir überhaupt nicht ans fliegen denken konnten und uns entschlossen haben nach San Benedetto del Tronto zu fahren. Am Meer war das Wetter wenigstens etwas besser, es hatte zumindest 22 Grad plus,  sodass wir mit dem T Shirt herumrennen konnten. Am Rückweg nach Castelluccio machten wir noch einen Abstecher nach Ascoli Piceno. Wo wir aber aufgrund des starken Regens nur ein Cafehaus und den Piazza del Popolo besuchten.
Freitagmorgens war von der Hochebene nicht viel zu sehen, außer jede Menge Nebel. Die Wettervorhersagen jedoch klangen viel versprechend, so fuhren wir gleich nach dem Frühstück wieder auf die Startstelle. Gegen Mittag war dann das Tal frei vom Nebel.
 
Thermisch gab es auch schon die ersten Anzeichen dass es ein guter Tag werden könnte. Sogar ein französischer Paraglider mit Familie und Hund positionierte sein ganzes Hab und Gut neben uns am Berg bzw. mitten auf der Landestelle.
Am frühen Nachmittag stiegen die ersten Quellwolken auf und die Freude aufs fliegen wurde immer größer. So wurden dann gleich einmal der Thermik XL, der Vikos II und der Extreme F3F flugfertig gemacht und raus geworfen. Man musste schon ein ganzes Stück rausfliegen, leider Richtung Süden-Osten, um einen Bart zu erwischen, aber wenn man einen erwischt hatte, dann zog es das Modell fast bis an die Sichtgrenze nach oben. Spaß hatten wir dann alle drei und ich glaube dass das Pfeifkonzert sicherlich bis rüber nach Castelluccio zu hören war. Leider hat das ganze nicht allzu lange gedauert, denn von Süden her näherten sich sehr schnell ein paar sehr dunkle Gewitterwolken und die ersten Regentropfen waren auch schon zu spüren.
Im Eiltempo wurde der Umbrientransporter wieder mit den Modellen gefüllt und startklar gemacht. Wir checkten dann auch gleich einmal sämtliche Wettervoraussagen für die kommenden Stunden, aber keine einzige versprach ein besseres Wetter. So haben wir dann am gleichen Tag noch unseren Trip abgebrochen und sind wieder nachhause gefahren.
 
Fazit von diesem Trip: Geniale Location, geniales Essen, sehr sehr freundliche Leute, obwohl wir mit dem Wetter Pech hatten, wird uns Castelluccio sicherlich wieder sehen …..vielleicht sogar schon im Herbst ……
 
C right by Martin Mischkulnig

 

 

 

 

 

 

Last changed: 22 May 2013 at 18:27

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