Kärnten fliegt anders ...

Gerlitzen - Erstflug Stingray WaM

Posted by Martin (mische) on 13 May 2013
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Wettertechnisch wussten wir nicht so genau was auf uns zukommt, aber alibihalber wurde einmal der Stingray, die neue ASH 26, und die neue Alpina 3001 mitgenommen. Da außerdem noch der 21. Alpe Adria Segelflugcup stattfand und die Gerlitzen somit voll mit Manntragenden Fluggeräten sein wird, stellten wir uns vorerst einmal auf einen eher ruhigen Flugtag ein.Aber das war nicht der Fall. Ich konnte aufgrund familiärer Angelegenheiten leider erst am späteren Nachmittag auf die Gerlitze fahren, als ich oben ankam sah ich schon Glantsches Thermik XL und Dr. Werner´s Alpina, die anscheinend in einem Geschwindigkeitsrausch waren, voll dahin fetzten. Ich nahm zuerst einmal den Vikos II aus dem Auto, zusammen gebaut war er ja ziemlich schnell und nach wenigen Minuten auch schon in der Luft. Thermisch ging es ja endlich einmal richtig gut sodass gleich einmal richtig Höhe aufgebaut werden konnte. Der Vikos II wurde immer kleiner, sogar die Schwarz-Weißen Blockstreifen konnte ich nicht mehr richtig erkennen, und so blieb nur mehr noch eines zu tun, Tiefenruder durchgedrückt, Vollgas nach unten, ein paar Rollen Abwärts und im Rückenflug vorbei an uns und wieder raus Richtung Ossiachersee ….. der Speed und vor allem der Sound waren echt genial wurden aber leider Sekunden später von einer Alpina 3001 gestoppt bzw. wurde die Richtung des Vikos ohne meine Zustimmung geändert.. ….plötzlich gab es einen lauten Knall und wir mussten mit ansehen wie beide Modelle zu Boden trudelten. Die Überlebenschancen bei so einem zusammenprall sind gleich null, dass dachten wir zumindest, jedoch wurden wir wieder einmal eines besseren belehrt. Die Alpina flog anschließend wieder, konnte mit viel Pattex Power Tape provisorisch gerichtet werden. Der Vikos II musste sich einer gröberen OP hingeben. Der Rumpf glich einem Nudelsalat, überall standen die GFK/Kohle Fetzen weg.

Aber wer uns kennt, der weiß, dass wir uns von solchen plötzlich auftretenden Vorkommnissen nicht irritieren lassen und unbeeindruckt weiter fliegen. So musste der erst vor kurzem erworbene Stingray von Wings and More herhalten. Die Bungee Gummis wurden ausgelegt und der Stingray an des Seil gehängt, losgelassen und ab ging es. Der Stingray zeigte sich sofort von seiner besten Seite, er nahm die Thermik sehr gut an und stieg einfach nur nach oben, ich musste mich an das Spaßgerät jetzt einmal erst ein wenig gewöhnen, aber schon die ersten Bewegungen mit den Knüppel zeigten dass der Stingray extrem präzise zu steuern ist und dass er sämtliche Befehle gnadenlos und sehr direkt umsetzt. Ich konnte mich auch nicht lange zusammen reisen und so drückte ich auch schon das Tiefenruder durch, aber was dann abging hat noch keiner von uns erlebt, der Stingray beschleunigte, wurde immer schneller und die anschließenden Rollen waren so schnell das ich fast mit dem Nachschauen nicht nach kam, der Sound des Modells ist schon fast mit dem Sound einer Turbine zu vergleichen. Nach ca. 40min Flugzeit musste ich landen, denn das zittern meiner Finger schlug schon fast auf meinen Körper über :-) und um gröberen Schaden zu vermeiden musste ich einfach Landen.  Aber auch die Landung mit dem Stingray verlief einfach nur perfekt. Ich weiß nun dass ich mein Lieblingsspielzeug gefunden habe :-)
Es ist Unglaublich was das Team von Wings and More da auf die Beine gestellt hat.
 
Nach einer kurzen Erholungssphase im Gipfelhaus ging es dann weiter. Dr. Werner K. machte seine Mibo B4 flugfertig. Nach einem kurzen u. kräftigen Wurf gleitete die B4 Richtung Osten, aber nach nur wenigen Metern hörte ich wie Werner plötzlich rief ..Störung ....und dann sah ich noch wie die B4 hinter der Kante verschwand ....die Bergung verlief etwas schwierig da sich der Rumpf ganz schön in den Boden gebohrt hatte. Aber zum Glück haben die Flächen nichts abbekommen ....
Christians ASH 26 (Multiplex) wartete nun quasi auf den zweiten Erstflug. Der erste Erstflug in Diex verlief zwar problemlos aber der Schwerpunkt passt noch nicht so ganz. Die ASH wurde aus der Hand gestartet, die hierfür gewählte Antriebseinheit erwies sich als perfekt, die ASH stieg gleichmäßig und ohne Tendenz zum abreisen od. durchsacken weg. Der Motor wurde dann aber sofort wieder abgeschaltet, sollte ja nur als Start- bzw. Aufstiegshilfe dienen.
Nach nur wenigen Sekunden zeigt die ASH schon den ersten Bart an, der natürlich sofort von Christian gnadenlos in Höhe umgesetzt wurde. Auch bei der schnelleren Gangart gab sich die ASH von ihrer guten Seite, keinerlei flattern so wie seinerzeit bei meiner ASH 26 der Fall war, konnten wir feststellen. Da macht sich die Carbon Master Edition wieder einmal bezahlt.
Auch die Landung verlief völlig problemlos sodass wir den Abend bei einem kl. Radler ausklangen ließen.
 
C right by Martin Mischkulnig
 

 

 

 

 

Last changed: 22 May 2013 at 18:26

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