Kärnten fliegt anders ...

Geniales Flugwetter am Nock

Posted by Martin (mische) on 29 Oct 2013
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Dieses Mal spielte sich das ganze am Nationalfeiertag bei 22°C am Wöllanernock ab.Ja, meine Angabe über die Temperatur stimmt, ich weiß, man glaubt es kaum aber es stimmt wirklich.Erwartet hatten wir das es thermisch ein guter bis sehr guter Tag wird, aber der Kessel wollte sich nicht so richtig aufheizen. Ohne die sogenannte EL. Thermik bzw. die Rückholversicherung wäre es eine riskante Sache gewesen, da einfach die Modelle über die Hangkante zu werfen.Aber genau für solche Bedingungen haben uns ein paar E-Geräte angeschafft.Als erstes sollte der Mistral (Normal Version) mit einem Abfluggewicht so um die 6300g  nun herhalten.Gestartet wurde einmal ohne Motor um auch gleich zu sehen,  wie weit der Mistral nach dem Werfen durchsackt.  Ich würde jetzt einmal schätzen dass es max. 3-4 m waren die der Mistral durchsackte um richtig Fahrt aufzunehmen.

Christian manövrierte seinen Mistral von einem Eck ins andere, aber so einen richtigen Bart konnte an dem Tag anscheinend niemand finden, nicht einmal das Urgestein (der Sepp) vom Nock  mit seinem „spezial“ Thermikgerät :-)
Es ging fast nur an der Hangkante, da konnten jedes Mal ein paar Höhenmeter gut gemacht werden, aber sobald man ein wenig ins Tal rausgeflogen ist, waren die gewonnenen Höhenmeter recht schnell wieder abgebaut.Ich versuchte mein Glück in der Zwischenzeitlich mit meinem Thermikwunder der alten Ka7 von (ich glaube) Pichler. Die Ka7 stieg wirklich sehr gut weg, ich konnte innerhalb weniger Minuten eine sehr gute Höhe erreichen, genau dass war auch der Grund warum ich weiter ins Tal raus geflogen bin.Ich wollte halt einfach zeigen, dass dieser alte Krapfen sehr gut fliegt bzw. ein richtiger Thermikgeier ist. Dem war leider nicht so, die Ka7 baute extrem schnell an Höhe ab und ich war viel zu weit draußen um noch auf der unteren Landewiese landen zu können.Es blieb mir eigentlich nichts anderes mehr übrig, als das Steile Stück Wiese (ca. 100 Höhenmeter tiefer) unter dem Startplatz anzufliegen. Von oben sah der Landeflug und das aufsetzten des Modells sehr gut aus, aber als ich dann die Ka7 abholte sah ich schon das Malöhr, Seitenleitwerk ab und Kabinenhaube abgeworfen. Nicht so Schlimm, es kann alles mit  Epoxidharz und ein paar Mattenresten wieder repariert werden :-)

So, nun war die Zeit gekommen einmal den Shark XL bei diesen schwachen Bedingungen zu testen. Ich startete meinen Shark XL jedoch mit El. Unterstützung, da ich noch keine Ahnung hatte wie er beim Start reagieren würde. Nach wenigen Metern wurde der E-Antrieb aber wieder abgeschaltet. Der Shark XL zog elegant seine Runden, zeigte mir auch die kleinsten Bärte sehr schön an. Ich konnte sogar ein paar Höhenmeter gut machen welche natürlich sofort in Geschwindigkeit umgesetzt wurden. Sogar der Pfeifton des Shark  XL gibt etwas her. Die Landung verlief perfekt, dieses Mal war kein Stein im Weg :-))

Anbei noch ein paar Bilder von dem wunderschönen Herbsttag am Nock. 

Gruß MischMa

  

  

Last changed: 29 Oct 2013 at 20:13

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